Die Wiederkunft Jesu Christi
 
 

Wir sind heutzutage Zeugen von neuen und sehr bedeutenden politischen, wirtschaftlichen, ethnischen und ökologischen Umwälzungen. Das Gesicht unseres Planeten verändert sich. Nähert sich vielleicht die Geschichte, deren Rad sich offensichtlich schneller dreht, ihrem Ende, das lt. der Bibel mit einem entscheidenden Ereignis zusammenfällt: das blitzschnelle Eingreifen Gottes in die Geschichte der Menschheit, die Wiederkunft Jesu Christi? Dieses Wiederkommen wird herrlich und für die meisten Menschen unerwartet sein; der Himmel wird sich öffnen, und alle Menschen werden ihn sehen. Viele Prophezeiungen, die diese Wiederkunft betreffen und von den Propheten und Jesus gemacht wurden, sind schon eingetroffen, während andere noch im Begriff sind, sich vor unseren Augen zu erfüllen. Allein das Neue Testament enthält mehr als 300 Texte im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi, der ja selbst ankündigte: «Ich werde wiederkommen» (Johannes 14.3). Jeden Tag sagen Millionen von Christen im Vaterunser-Gebet : «Dein Reich komme!»

Obwohl dieses Ereignis eine Gewissheit ist, kennen wir nicht den genauen Zeitpunkt: «Keiner kennt den Tag und die Stunde» (Matthäus 24.36). Aber Christus hat sich auch klar ausgedrückt, dass er Zeichen als Vorboten geben würde: «Zu dieser Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen Unheil verkünden» (Lukas 21.25). Und während wir sein Wiederkommen erwarten, hat er uns aufgefordert, wachsam zu sein und zu beten: «Darum werdet nicht nachlässig und bleibt wach, denn ihr wisst nicht, wann es soweit ist» (Markus 13.33).

Christus ermuntert uns auf diese Weise, uns auf dieses grossartige Ereignis vorzubereiten. Unsere Zukunft hängt von unserer Entscheidung ab. Wenn wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glauben, der für uns gestorben und auferstanden ist, wählen wir das Gute und das ewige Leben. Wenn wir es aber verweigern, an ihn zu glauben und ihn ablehnen, dann wählen wir das Böse und seinen Herrn, den Satan, der uns zur endgültigen Zerstörung und dem ewigen Tod führen wird. Jesus Christus stellt uns vor diese schwerwiegende Entscheidung, er gibt uns die totale Freiheit, rät uns aber, auf dem Weg zu gehen, der zum ewigen Leben führt (Matthäus 7.14). Lasst uns deshalb bis zur Wiederkunft des Herrn das Leben wählen!

Um aus der Sackgasse herauszukommen, braucht die Welt dieses göttliche Eingreifen durch Jesus Christus. Sein Wiederkommen wird dem Chaos, dem Leid, dem Elend, der Angst, dem Krieg und Tod, dem Los der Menschheit, ein Ende setzen. Auf unserer neuen Erde (Offenbarung 21.1) wird dank dieses Ereignisses für immer Gerechtigkeit, Frieden, Glück und Freude in Gottes ewigem Reich herrschen.

Die Wiederkunft Christi ist ganz einfach die Hoffnung der Gläubigen. Auch die ersten Christen verkündigten ständig den «Herrn, der kommt». Haben wir noch diese Hoffnung in unserer modernen Gesellschaft, die glaubt, auf Gott verzichten zu können? Doch Vorsicht! Christus wird sein Versprechen nicht vergessen, das am Ende der Bibel wiederholt wird: «Ja, ich komme bald» (Offenbarung 22.20).

Jacques Bouchot

 
________
* Übersetzung des französischen Textes von Karin Bouchot.
 
 
© Philosophische Blumen